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(Freestyle24-Redaktion) |
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Familientreff mit Weltmeisterin
Frank Wallburger
Die Bedenkzeit auf der Schachuhr ist eingestellt. Gastgeber Hans Bodach, Geschäftsleiter der EUROSCHACH Dresden GmbH begrüßt die Gewinnerin des Novemberpreises beim Dresdner Geschlechterduell „Dresden spielt Schach“, Marianne Nake. Mutter Kathrin und Vater Matthias blicken gespannt auf ihre 11-jährige Tochter, die bereits am Schachbrett Platz genommen hat. „Ich möchte mit den schwarzen Figuren spielen.“ Noch immer kann sie die vorweihnachtliche Überraschung nicht fassen, denn keine geringere als die Junioren-Weltmeisterin, Elisabeth Pähtz, reicht ihr die Hand. „Für mich ist das eine willkommene Abwechslung nach dem Turnierstress der letzten Wochen“ begründet die Sportgymnasiastin ihr Teilnahme am Familientreff.
Während die Weltmeisterin und Freizeitspielerin vom USV TU Dresden ihre ersten Partiezüge machen, kommen die Zuschauer dieser ungewöhnlichen Partie ins Gespräch. „Wir unterstützen seit vielen Jahren den Schachsport in Dresden. Jeder in der Firma hat ein Ehrenamt, sei es bei der Grundschulinitiative Schach, der Organisation von Wettkämpfen oder wie jetzt beim Kampf der Dresdner Damen und Herren mit den beiden Großmeistern als Kapitäne" so Hans Bodach, der auch schon die Bundesligafrauen als Mannschaftsleiter betreute. „Vor allem mit unserer Schachuhr-Eigenentwicklung haben wir in Deutschland große Aufmerksamkeit erlangt.“ Matthias Nake, selbst aktiver Schachspieler und Vereinschef bei Grün Weiß Dresden, weiß zu berichten, dass sich „Dresden spielt Schach“ wie ein Lauffeuer unter den Liebhabern des königlichen Spieles herumspricht und ergänzt: “Alle bei uns in der Familie spielen mit. Den heutigen Tag werden wir immer in Erinnerung behalten. Ein tolles Erlebnis!“
Lange grübelt Marianne über ihren nächsten Zug. Sie hat eine Figur weniger und die weißen Figuren drohen von allen Seiten – eben weltmeisterlich. „Ich gebe auf!“ Sie lacht bei diesen Worten und gibt Elisabeth die Hand. Ein Erinnerungsfoto und die digitale Schachuhr als Monatspreis werden sie immer an diese Partie erinnern.
Zum Partiegeschehen (siehe Diagramm): Alle Vorschläge für den neunten Zug lauteten Läufer von c1 nach d2. „Warum hat niemand den Springerzug nach e2 gewählt?“ Doch Elisabeth Pähtz entschied sich letztlich auch für den Läuferzug, denn „den Vorteil, ein Vetorecht mehr zu haben, möchte ich für meine Mannschaft nicht so schnell aus der Hand geben“.
Bis Sonntag sind nun die Herren mit Kapitän Wolfgang Uhlmann am Zug. Geben Sie Ihre Vorschläge im Internet unter www.sportsax.de ab!
(Stellungsdiagramm) Zugfolge: 1. e2-e4 e7-e6 2. d2-d4 d7-d5 3. Sb1-c3 Lf8-b4 4. e4-e5 c7-c5 5. a2-a3 Lb4:c3+ 6. b2:Lc3 Sg8-e7 7. Dd1-g4 0-0 8. Lf1-d3 Dd8-a5 9. Lc1-d2
Bild: So ungewöhnlich wie das Dresdner Geschlechterduell: Shakehands zwischen Weltmeisterin Elisabeth Pähtz (li.) und Freizeitspielerin Marianne Nake. Es kiebitzen die Eltern Kathrin und Matthias Nake sowie Hans Bodach (mitte)
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 05.11.2003, 12:49 Uhr
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