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Basketball: (Dresden Titans)
52 Punkte – Jungspunde sorgen für Revanche

Dresden Titans bezwingen den SC Heuchelhof 114:101 (33:20, 27:28,30:25, 24:28)
Nachwuchshoffnung Tim Schmidt feiert seine ersten Punkte der Saison

Dresden, 11. März 2007 „Jugend forscht“ bei den Dresden Titans - beim 114:101-Erfolg im vorletzten Heimspiel der Saison durfte sich am Samstag gegen den SC Heuchelhof der Nachwuchs beweisen. Und die Jungspunde geizten nicht mit ihrem Können. Zwar avancierte Konrad Tota mit 34 Punkten - wie gewohnt - zum Top-Scorer der Partie, doch Tim Schmidt (2), Robert Haas (14), Steve Göde (18), Jeffrey Krautz (1) und Marcus Seidowski (17) übertrumpften den Kanadier im Kollektiv. Satte 52 Zähler erzielte das durchschnittlich 18-jährige Quintett gegen die Bayern, die lediglich mit sechs Akteuren angereist waren. Besonders freuen durfte sich Tim Schmidt, der seine ersten Punkte im Titanen-Trikot verbuchen durfte. „Ich wollte meine Spielzeit heute unbedingt rechtfertigen, auch wenn ich zunächst ganz schön nervös war. Als mein zweiter Wurf dann plötzlich saß, ging es schon etwas besser“, so der jüngste Spross im Schuster-Team.

In einer einseitig geführten Partie gelang es den dezimierten Gästen über weite Strecken gut mitzuhalten, jedoch konnten sie zu keinem Zeitpunkt den „Titanen“ gefährlich werden. Gleich zu Beginn erspielten sich die Elbestädter mit einem 13:0-Lauf noch im Auftaktviertel eine komfortable zweistellige Führung, die beinah über die gesamten 40 Minuten Bestand haben sollte. Lediglich kurz vor der Halbzeitsirene gelang es dem Tabellenachten durch einen Neun-Punkte-Lauf auf 46:52 zu verkürzen. Die Titans erkannten allerdings die Gefahr und schalteten wieder einen Gang rauf. Vor allem Konrad Tota rüttelte seine Kameraden wieder wach. Mit einem fulminanten Dunking über zwei Gegenspieler riss er sein Team und die gut 150 Zuschauer in Arena Bodenbacher Straße mit sich. „Es war wichtig, dass wir wieder zu unserer Konzentration fanden. Zwischenzeitlich schienen wir besonders in der Defensive ein wenig abseits des Feldes“, erklärte Tota hinterher.

In Hälfte zwei hieß es für den Tabellenvierten aus Elbflorenz, das Ergebnis auszubauen und anschließend zu verwalten. Während Ersteres mühelos gelang, stellte sich die Verwaltungsarbeit als etwas schwieriger heraus. Nachdem sich die Titans zu Beginn des finalen Abschnitts auf 20 Punkten absetzen konnten, überließen sie dem Gegner mehr und mehr das Geschehen. Die tapfer kämpfenden Heuchelhofer bliesen noch einmal zu einem letzten Schlussspurt – vergebens. Auch weil die Hausherren am Ende eine ruhige Hand an der Freiwurflinie behielten durfte sich Spielertrainer Benno Schuster über den Sieg freuen, obwohl auch ihm die Defensivleistung seiner Mannen so gar nicht schmeckte: „Es war ein souveräner Auftritt von uns. Offensiv kann ich voll und ganz zufrieden sein – wir haben schließen zum ersten Mal in diesem Jahr die 100-Punkte-Marke geknackt. Unschön ist, dass dies auch dem Gegner gelungen ist. Da haben wir uns in der Verteidigung stellenweise desolat präsentiert.“

Verbessern konnten sich die Dresden Titans in der Tabelle durch den Erfolg allerdings nicht. Zwar patzte der zweitplatzierte BC Zwickau erwartungsgemäß beim 79:100 gegen Liga-Primus BBV Leipzig, bleibt aber damit immer noch vier Punkte vor den Dresdner Korbjägern. Die „Eagles“ aus Leipzig sicherten sich durch ihren Sieg damit die langersehnte Meisterschaft und somit auch das Aufstiegsrecht für die 1. Regionalliga. Mit ihnen freuen durfte sich auch Stadtrivale USC Leipzig. Die UniRiesen um Ex-Titans-Kapitän Jörn Müller machten es gegen den TTL Universa Bamberg zwar spannend, behielten am Ende aber dennoch mit 77:75 die Oberhand.

Am kommenden Wochenende geht es für die Dresden Titans zum letzten Gastspiel des Jahres gegen den Mühlhauser BV. Ein Woche später empfängt man dann beim Saisonfinale Tabellenschlusslicht CVJM Erlangen am Samstag, dem 24. März um 18 Uhr, in der Arena Bodenbacher Straße.


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Artikel vom 12.03.2007, 17:43 Uhr
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