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| American Football:
(Dresden Monarchs e.V.) |
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Amtierender GFL-Champion Braunschweig Lions zeigt Respekt
Dresden, den 26. Juli 2007. Knapp 7000 Zuschauer werden am Sonntag
(Kickoff: 15 Uhr) im Braunschweiger Stadion an der Hamburger Straße
erwartet. Keine andere Stadt Deutschlands ist so begeistert von
Football. Kein anderes Team kann eine so beeindruckende Sammlung an
Titeln und Erfolgen vorweisen wie die Braunschweig Lions. Erst 1994
stiegen die Löwen in die erste Football Bundesliga, die German
Football League (GFL), auf. Bereits drei Jahre später gelang der
erste Titelgewinn. Seit dem standen die niedersächsischen Raubkatzen
in jedem German Bowl, dem Meisterschaftsfinale der GFL, holten
immerhin fünf Mal den Titel. Erfolge, die Dresdens Königlichen bisher
verwehrt blieben. Seit ihrem Aufstieg in die GFL (2003) gelang den
Sachsen zwar jedes Jahr der Einzug in die Meisterschaftsendrunde,
doch nur ein Mal kamen die Monarchs eine Runde weiter, erreichten so
das Halbfinale.
Unterschiede, die für Braunschweigs Trainer Gary Spielbuehler in der
momentanen Situation keine Rolle spielen. Auch wenn seine Lions am
Wochenende als klarer Favorit den heimischen Rasen betreten, der US-
Amerikaner warnt sein Team vor Überheblichkeit, sieht trotz der
bisherigen Sieglosigkeit der Dresden Monarchs, den Sachsenkader als
schlagkräftiges Team. „Die Monarchs haben sich noch einmal gut im
Angriff verstärkt und sie werden die Sommerpause sicher gut genutzt
haben. Dazu haben sie am Sonntag nichts zu verlieren. Das macht sie
gefährlich“, wägt Spielbuehler ab. Der amtierende deutsche Meister
ist also gewarnt, will trotz aller Erfahrung den Sieg noch nicht in
trockenen Tüchern glauben. Selbst die beeindruckende Zahl an Nationalmannschaftsspielern in
Reihen der Löwenstädter wird da, aus Sicht der Lions, schnell zum
Problem. Gelang es nur einem Dresdner Spieler, Ronny Freudenberg, ein
Ticket zur diesjährigen Football-WM zu lösen, waren auf Seiten
Braunschweigs immerhin zehn Spieler an der Bronzemedaille in Japan
beteiligt. Eine zu kurze Erholungsphase soll nun den Sieg am
Wochenende gefährden können. Luxusprobleme, von denen die Dresden
Monarchs nur träumen können. Für den jungen Kader von Offense-
Coordinator Robert Cruse und Defense-Coordinator Thomas Stantke geht
es darum, trotz der bisherigen Erfolglosigkeit, den Erstliga-Kurs zu
halten. Die Relegation ist nach sieben Spielen und sieben Niederlagen
fast beschlossene Sache. Doch auch weiterhin soll die Mannschaft der
Landeshauptstädter an ihre Fähigkeiten glauben, muss das eigene Spiel
bis zu den alles entscheidenden Partien gegen das stärkste Team der
zweiten Bundesliga weiter vorangebracht werden.
So erwartet Braunschweig am frühen Sonntag eine durchaus spannende
Partie. Zwei Teams, mit zwei grundlegend verschiedenen Zielen treffen
aufeinander. Geht es für Braunschweigs Löwen darum, im Rennen um
ihren sechsten Titel, weiterhin die Liga von der Spitze aus zu
kontrollieren, suchen die Dresden Monarchs nach dem verloren gegangen
Feuer, nach der Leidenschaft und dem Willen Spiele zu gewinnen.
Schließlich muss sich bei den Sachsen etwas tun, will man am Ende der
Saison den Verbleib in der ersten Bundesliga feiern.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 28.07.2007, 10:23 Uhr
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