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Unterwasserrugby: (Torpedo Dresden)
8. Offene Ostdeutsche Meisterschaft im Unterwasserrugby

Zum Saisonauftakt fand in Berlin die 8. Offene Ostdeutsche Meisterschaft mit Beteiligung von sieben Mannschaften statt. Dabei waren DUC Berlin, Sporttaucher Berlin, TC Berlin Damen, Rostock, Göttingen, Pößneck und Torpedo Dresden.

Das Losglück hat uns mal nicht das erste Spiel zugeschanzt, sondern das dritte. Es ging für uns gegen den Rivalen aus Thüringen. Es entwickelte sich von Beginn an ein hektisches Spiel, das die Pößnecker dominierten. Durch druckvolles Spiel gelang ihnen ein schnelles 1:0 Führungstor bei dem sie die Unordnung in unserer Verteidigung ausnutzten. Unsere "Vorcheckerfräse" tat sich gegen den agiler spielenden Gegner schwer, so dass wir schwer ins Spiel kamen. Konnten wir den Ball erobern, so haben wir durch schlechte Zuspiele schnell wieder verloren und kassierten drei Tore auf den leeren Korb. Unsere wenigen Angriffsbemühungen endeten in der sicher spielenden Pößnecker Verteidigung. Durch einen schlechten Torwartwechsel gelang den Pößneckern dann der 5:0 Siegtreffer. Es war ein für Dresden typisches Auftaktspiel, hektisch und durcheinander.

Das zweite Spiel ging gegen die Damen aus Berlin, die sich auf den Championscup im November vorbereiteten. Die Damen spielten sehr gut zusammen und konnten streckenweise auch den Ball konrollieren. Unsere Vorchecker waren in diesem Spiel effektiver und so gelangen uns schnelle Tore. Nach einem Ablösedurcheinander auf unserem Korb überlupfte mich eine Dame und schoss den Ehrentreffer. Das Spiel endete 9:1.

Im dritten Spiel trafen wir auf den DUC der sich mit drei BUR Spielern verstärkt hatte. Dieses Spiel sollte das entscheidende Spiel um den zweiten Platz werden. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit guten Chancen für beide Seiten. Es gelang dem DUC Mitte des Spiels die 1:0 Führung durch einen Fehler in der Verteidigung. Danach spielte der DUC geschickt auf Zeit und es gelang uns leider trotz guter Chancen kein Gegentreffer. Somit endete das Spiel mit einer 1:0 Niederlage.

Es folgte die Spiele gegen Göttingen und Rostock, beide Mannschaften nur zu acht. Wir konnten die Spiele kontrollieren und ohne Druck auf das eigene Tor vorne punkten. Die Spiele endeten 11:0 und 10:0.

Das letzte Spiel sollte das entscheidende Spiel um den dritten Platz werden. Die Sporttaucher hatten gegen Pößneck wie wir 5:0 verloren und gegen den DUC auch eine 1:0 Niederlage kassiert. Wir waren damit punktgleich vor dem Spiel. Da wir das bessere Torverhältnis hatten, hätte ein Unentschieden für den Gewinn des dritten Platzes gereicht, jedoch wollten wir es nicht darauf ankommen lassen. So spielten wir hochmotiviert auf und gingen nach gewonnenem Anschwimmen und dem darauf folgenden Angriff direkt mit 1:0 in Führung. Danach kontrollierten wir das Spiel und konnten durch schöne Angriffe auf 4:0 erhöhen. Die Berliner Angriffsversuche konnten wir ohne Probleme abwehren. 20 Sekunden vor Spielende verlor ich nach einem Zuspiel in unserer Hälfte unglücklich den Ball und die Berliner konnten auf den leeren Korb noch ein Tor schießen. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Damit endete das Spiel mit einem 4:1 Sieg.

Im Ganzen ist zu sagen, dass es nach langer Wettkampfpause schön war, mal wieder zusammenzuspielen. Es waren viele positive Dinge zu erkennen – vor allem das Zusammenspiel im Angriff hat besser funktioniert als bisher. Das lässt auf eine spannende Saison hoffen, die erst im Januar losgeht.

Die Pößnecker konnten mit sechs Siegen in sechs Spielen das Turnier klar gewinnen. Gratulation!

Endergebnis:
1. Submarin Pößneck
2. DUC Berlin
3. Torpedo Dresden
4. Sporttaucher Berlin
5. TC Berlin Damen
6. Waspo Göttingen
7. TC Rostock


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Autor: noma
Artikel vom 05.10.2009, 18:41 Uhr
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