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(Dresden Titans) |
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Angezählte Titans beißen sich zum ersten Sieg
Dresden, 12. Oktober 2008 Riesenerleichterung bei den Dresden Titans! Die Regionalliga-Basketballer aus der Sächsischen Landeshauptstadt fuhren am späten Samstagabend ihren lang ersehnten ersten Saisonsieg ein. Bei den Dachau Spurs sicherten sich die Mannen von Trainer Ronny Schönau durch ein 88:86-Krimisieg am 4. Spieltag der 1. Regionalliga Südost den ersten „Zweier“ im Spieljahr 2008/2009. Wahrlich auf dem letzten Loch pfeifend benötigte es für das Erfolgserlebnis sämtliche verfügbaren Kräfte bei den mit nur acht Akteuren angereisten Elbriesen. Nach einem wahren Foulfestival, das die „Titanen“ mit 33:20 Pfiffen deutlich für sich entschieden, blieb Schönau in den finalen Spielminuten lediglich seine „letzte Fünf“ zur Verfügung. Robert Zobel, Joseph Polite und Marcus Seidowski mussten im Zuge des letzten Viertels bereits mit ihren fünften Fouls unter die Dusche. „Eine Verlängerung hätten wir wohl nicht überstanden“, atmete Schönau durch, wohl wissend, das drei seiner verbleibenden fünf Spieler zum Ende ebenfalls mit vier Fouls die Disqualifikation drohte. Dass die Partie nicht in eine Extra-Spielzeit musste, war der gerechte Lohn für eine aufopferungsvoll kämpfende Titans-Mannschaft, die über die gesamten 40 Minuten eine Führung in Hälfte ein zunächst herausspielte, um sie schlussendlich in der zweiten zu verteidigen. „Es hat diesmal ein Glied ins andere gepasst“, gab sich Schönau hinterher zufrieden. „Die Mannschaft hat sich offensiv wie defensiv als eine Einheit präsentiert. Jeder hat für den anderen gekämpft.“ Bei ihren drei Auftaktniederlagen war den „Titanen“ noch die starke Foulbelastung auf Grund ihres dünn besetzten Kaders gleich mehrmals zum Verhängnis geworden. Nicht so aber in Dachau. Clever verteidigten die Schönau-Schützlinge ihren Korb mit einer gesunden Härte, in dem sie ihre Fouls auf alle Spieler verteilten. Gezielt verordnete der Titans-Coach zudem Dachaus Top-Scorer Derrick Wimmer eine knallharte Manndeckung, die den „33-Punkte-Mann“ (so sein bisheriger Punkteschnitt) diesmal auf „nur“ 23 Zähler bannte. Zermürbt verlor der US-Boy so schließlich die Beherrschung und disqualifizierte sich mit einem Technischen Fouls – seinem fünften persönlichen – gut drei Minuten vor Ultimo selbst. Die „angezählten“ Titans nutzten Wimmers Diskussionseinlage mit den Unparteiischen um durchzuatmen und ihre Führung noch einmal auf acht Zähler auszubauen. Nachdem sich die Gäste aus Sachsen in den beiden Auftaktvierteln ein bequemes 13-Punkte-Polster bis zur Halbzeit (46:33) herausgespielt hatten, gehörten die Viertel drei und vier mehr den Gastgebern. Mit der Unterstützung ihrer gut 120 Fans im Rücken kämpften sich die „Spurs“ an die Dresdner heran. Vor allem von der Freiwurf holten die Niederbayern mit insgesamt 39 Treffern bei 46 Versuchen Punkt um Punkt auf. Das Dresdner Spiel unterdessen baute auf gutes Team-Play. So verteilten die Elbestädter nicht nur die Fouls auf die gesamte Mannschaft, auch das Scoring gestaltete sich ausgeglichen. Unter der Führung ihren beiden US-Verstärkungen Larry Johnson (25 Punkte) und Joseph Polite (22) wussten auch die restlichen Titans zu überzeugen. So strahlte etwa Power Forward Robert Zobel trotz seines frühen Ausscheidens mit 17 Zählern. Robert Haas, Maik Hammermeister sowie Simon Gervé brachten es zudem auf je acht Punkte. Zu Symbolfiguren für die geschlossene Mannschaftsleistung der Titans avancierten schließlich mit Ronald Trautsch und Marcus Seiowski zwei Akteure, die sich zwar nicht auf die Scorerliste eintragen konnten, aber dafür halfen den Sieg „festzuhalten“. Humpelnd nach einem „Pferdekuss“ sprang zunächst ein angeschlagener Seidowski trotz schmerzverzogenem Gesicht in die Breche und ersetzte Starter Polite, als der mit fünf Fouls auf die Bank musste. Wenig später tat es „Altmeister“ Trautsch seinem langjährigen Kameraden gleich, nachdem auch für Seidowski mit fünf Fouls Feierabend war. Als schließlich mit noch einer Sekunde auf der Spieluhr die Dachau Spurs ihre letzte Chance zum Ausgleich vergaben, glich das Parkett in der Jahrsporthalle des Münchner Vororts schließlich einer einzigen navyblauen Traube aus Titans-Spielern. Einen letzten Verzweiflungseinwurf unter den Korb konnten Dachaus Brettspieler nicht kontrollieren, vielmehr reklamierten sie auf Foul. Doch die Pfeife der beiden Unparteiischen blieb stumm. Der erste Titans-Sieg war perfekt und der Jubel kannte keine Grenze mehr! Mit ihrem ersten „Zweier“ gaben die Titans nunmehr die „Rote Laterne“ nach nur einem Spieltag wieder ab. Dresdens Top-Basketballer machten zwei Plätze gut und rangieren nunmehr vor dem Duell mit Zweitliga-Absteiger Ansbach Piranhas am nächsten Sonntag (16 Uhr in der Margon-Arena, Bodenbacher Straße) an Position elf der Tabelle. Statistik zum Spiel Dresden Titans @ Dachau Spurs 88:86 (28:17, 18:16, 26:31, 16:22) Datum: 11.10.08 Spielort: Jahnhalle, Dachau Zuschauer: 120 Spieler Punkte Larry Johnson 25 Joseph Polite 22 Robert Haas 08 Simon Gervé 08 Marcus Seidowski 00 Robert Zobel 17 Maik Hammermeister 08 Ronald Trautsch 00
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 13.10.2008, 11:10 Uhr
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