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(Dresden Titans) |
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Ansbacher Erfahrung zahlt sich aus
Dresden, 19. Oktober 2008 In der alt bewährten Auseinandersetzung zwischen Jugend und Erfahrung mussten die Dresden Titans am Sonntagabend „Lehrgeld“ zahlen. In einer spannenden Partie reichte ihr Jugendlicher Leichtsinn gegen die Zweitliga erfahrenen Ansbach Piranhas nicht, mit 95:100 (41:51) zogen die Schützlinge von Ronny Schönau am 5. Spieltag der 1. Regionalliga Südost gegen den Absteiger aus der 2. Bundesliga ProB den Kürzeren. Vor gut 250 Zuschauern präsentierten sich die Titans in der Margon Arena einmal mehr als geschlossene Einheit. Zwar dauerte bis ins zweite Viertel, bis die junge Dresdner Mannschaft ihre Scheu vor den favorisierten Mittelfranken ablegten, doch von da an spielten beide Teams auf einer Augenhöhe. Mit einem 26:16-Polster lehnten sich die „Piranhas“ im zweiten Abschnitt etwas zurück. Ein Fehler! Denn die Titans waren nun warm. Angeführt von US-Guard Larry Johnson, der trotz einer Oberschenkelverletzung mit 23 Punkten zum besten Dresdner Punktesammler avancierte, gestalteten die Elbestädter die Partie ausgeglichen. Zur Halbzeit noch mit zehn im Hintertreffen holten die „Titanen“ nach dem Seitenwechsel zum Gegenschlag aus. Mit sehenswertem Teambasketball, aus dem so manche gute Passkombination hervorging, kämpften sich die Schönau-Schützlinge heran. Ob Eigengewächs Marcus Seidowski (13 Punkte) aggressivem Zug zum Korb, oder die Jungstars Maik Hammermeister (13) und Robert „Bob“ Haas (13) mit Selbstvertrauen von der Dreipunkteline und aus dem Halbfeld, die Scoring-Last verteilte sich erneut auf die gesamte Mannschaft. „Es war wieder ein Schritt nach vorn. Wenn man sieht, mit welcher Power und wie viel Selbstbewusstsein heute vor allem unsere jungen Spieler aufgetreten sind, macht es mich zuversichtlich, dass wir in Zukunft Mannschaften wie Ansbach schlagen werden“, gab sich Trainer Schönau nach Spielende zu Recht stolz über die erbrachte Leistung seines Teams. Schließlich entschieden in der Schlussphase nur Nuancen über Sieg oder Niederlage. So sorgte letztlich Ansbachs US-Center Phillipe Freeman mit einem Dreier zur erneuten Fünf-Punkte-Führung gut eine halbe Minute vor Ultimo für die Entscheidung. Anders als seine Teamkollegen Nico Probst (28 Punkte) und Goran Petrovic (33) hatte Freeman bis zu diesem Zeitpunkte keiner seiner bis dato vier Dreierversuche verwandeln können. „Dass er dann in dieser heiklen Phase ausgerechnet trifft, ist natürlich äußerst unglücklich“, ärgerte sich Schönau in seiner Spielanalyse, aus der er letztendlich schließt: „Wir haben heute zu viele Dreipunktewürfe kassiert. Sicherlich, haben die Ansbacher überdurchschnittlich gut getroffen, aber wir haben es ihnen auch zu leicht gemacht. Mit einer etwas besseren Defensivleistung wären wir heute als Sieger vom Parkett gegangen. Denn an der Offensive hat es bei erzielten 95 Punkten nicht gemangelt.“ Trotz der guten Leistung, die erneute Niederlage verschlägt die Titans zurück ans Ende der Tabelle. Mit einem Sieg bei nunmehr vier Niederlagen rangieren die Landeshauptstädter aktuell an vorletzter Position, dicht gefolgt von den Rattelsdorf Independents, die noch zwei Spiele ausstehen haben. Aufgrund des Pokalwochenendes in 14 Tagen sowie dem spielfreien nächsten Wochenende (bedingt durch den Rückzug des FC Bayern München II) ruht der Dresdner Regionalliga-Basketball in den nächsten Wochen bis zum 8. November. Dann geht es wieder auf Körbejagd an der Bodenbacher Straße. Beim Gameday der Ostsächsischen Sparkasse Dresden begrüßen die Titans ausnahmsweise an einem Samstagabend um 19:30 Uhr Tabellenführer USC Leipzig. Ein Sachsenderby, das Basketballleidenschaft pur verspricht. Statistik zum Spiel Dresden Titans vs. hapa Ansbach 95:100 (16:26, 25:25, 28:22, 26:27) Datum: 19.10.08 Spielort: Margon Arena, Dresden Zuschauer: ca. 250 Spieler Punkte Larry Johnson 23 Joseph Polite 15 Robert Haas 13 Simon Gervé 06 Marcus Seidowski 13 Robert Zobel 10 Maik Hammermeister 13 Ronald Trautsch 02 Tim Schmidt 00
Gert Küchler
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 20.10.2008, 10:12 Uhr
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Aleksander Ristic Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich.
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